29.02.2020 | KulturCafé

Sondertermin: 29.02.2020

"Sehen mit den Ohren und Hören mit den Augen - eine Sinnsuche im Kontext unvollkommen inkaniertem Menschseins" Vortrag von Robby Hammer, Beginn 20:00 Uhr

 

Konzertabend im KulturCafé

19:30

Sondertermin: 01.03.2020  Beginn 19:30 Uhr im Anschluss an das SonntagsCafé

Konzertabend mit dem Liedermacher Ragnar òlafsson (Island)  - Benefizkonzert zugunsten unserer Jugendarbeit

Eintritt 10 € - Wir erbitten infolge der begrenzten Plätze möglichst um verbindliche Vorbestellung und Vorabüberweisung: Kontoinhaber: HKT Chemnitz e.V. - GLS Bank - IBAN DE02 430 609 67 1120 175 600 - Stichwort: Konzert

Schwitzhütte "Alles auf Anfang" am 21. März

12:00–20:00

Anmeldung: schoenheitsweg@web.de oder bei Malina (01516 - 511 22 87)

Honorierung: 60 Euro inkl. Feuerholz

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Es ist Frühlingsanfang und wir nutzen den Moment, "Alles auf Anfang" zu setzen. Wenn wir die Dinge und vielleicht sogar uns Selbst auf 0 setzen, geben wir die Chance, zu lauschen, was in der Tat gebraucht ist, und wer hinter dem Konzept von Wer-Ich-Bin tatsächlich steckt.

Eine Idee vorab: I AM NOBODY. Ich bin nicht mein Körper. Wenn wir die Identifikation mit dem Körper allmählich lösen, relativieren sich Symptome, starke Gefühle und physische Regelungen. Wenn ich meinen Körper als die Vase sehe, in der die ewige Blume meiner Seele steht, so gewöhne ich mich an den Gedanken, das Tod nicht mein Feind ist.

Lassen wir diesen Frühling den Großen Willen darüber entscheiden, welche Samen gesäht werden wollen, sodass unser kleiner Wille in Ehrfurcht und Staunen geraten kann.

Die Schwitzhütte ist eine Friedenszeremonie, die seit langer Zeit von zahlreichen Ureinwohner-Völkern zur inneren Reinigung, Visionssuche und Heilung durchgeführt wurde und wird. Auf der Weide am Luisenhof ist es eine Hütte aus Weidenzweigen, die uns einlädt, uns mit dem Schoß und Traum von Großmutter Erde zu verbinden und unseren Platz im Kreis des Lebens zu erkennen und einzunehmen.

​Um 12 Uhr kommen wir zusammen, stimmen uns ein und klären Fragen. Danach wird ein Schichtfeuer errichtet, in dem Steine zum Glühen gebracht werden. Ein Schönheitspfad wird zwischen Feuerstelle und Hütte errichtet und geschmückt. Wir entzünden das Feuer mit Gesang & Musik und decken die Hütte mit Baumwolldecken ab. Mit dem Segen der Adlerfeder begeben wir uns in die Dunkelheit der Hütte. Draußen hüten die Feuerleute das Feuer und tragen die heißen Steine hinein. Drinnen sprechen die Schwitzhüttenleiter das Gebet der "13 Pipefill", eine Friedensgabe der Weißen Büffelkalbfrau an die nordamerikanischen Ureinwohnern. Es folgen vier Gebetsrunden aller Teilnehmer. Nach der letzten Runde entlässt der Leiter die geistigen Kräfte, Ahnen und Verbündeten und die Teilnehmer verlassen die Schwitzhütte. Die Zeremonie endet gegen 20 Uhr mit einem gemeinsamen Fastenbrechen, für das Jeder eine Kleinigkeit zum Essen und Trinken mitbringt.

Männer-Schwitzhütte Christi Himmelfahrt am 21. Mai

12:00–20:00

 

Anmeldung: schoenheitsweg@web.de oder bei Dirk (01514 - 61 34 737)

Honorierung: 60 Euro inkl. Feuerholz

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Was bedeutet es Dir, ein Mann zu sein? In Gesprächen mit Männern zeigt sich oft eine gewisse Orientierungslosigkeit, wenn es ums Thema Männlichkeit geht. Kein Wunder, denn den meisten von uns fehlte ein Vater, der als liebevolles Vorbild jene Männlichkeit vorlebte, nach der wir uns heute sehnen.

So ahmten wir alte Rollenbilder nach, z.B. als Versorger der Familie, als erfolgreicher Geschäftsmann mit dickem Schlitten oder wir stellten uns mit aller Energie quer und sagten: „Ich werde niemals wie mein Vater!“ Häufig waren wir alleine unterwegs, pflegten oberflächlichen Männerfreundschaften, verloren uns in Einsamkeit, Leere und Alkohol.

Ach, und: „Indianer kennen keinen Schmerz!“ – Diesen Satz haben wir schon früh gehört und verinnerlicht. Doch, wohin mit unseren Gefühlen? Wohin mit der Kraft, der Wut, der Leidenschaft, der Traurigkeit, der Lust, dem Schmerz? Wenn sie überhaupt noch da sind. Oft haben Männer gar kein Gespür mehr dafür, was sie wirklich fühlen oder wollen.

Die Männer-Schwitzhütte am 21. Mai bietet eine natürliche Alternative zum herkömmlichen Männerbesäufnis am „Vatertag“. Sie dient der Rückverbindung an die natürliche „Urkraft des Mutes“, die die nordamerikanischen Ureinwohner „Erdvater“ nennen. In der Erinnerung, wo wir eigentlich herkommen, kann sich die Männlichkeit in all ihren Facetten entfalten und das Leben wieder bejahen.

Die Schwitzhütte ist eine Friedenszeremonie, die seit Urzeit von zahlreichen Völkern zur inneren Reinigung, zum Gebet und zur Visionssuche durchgeführt wurde und wird. Im Tal des Guidohofs ist es eine Hütte aus Weidenzweigen, die uns einlädt, uns mit dem Schoß und Traum von Großmutter Erde rückzuverbinden, Orientierung zu gewinnen, Hüterschaft wieder zu gewinnen und den eigenen Platz im Medizinrad des Lebens einzunehmen.

​Um 12 Uhr kommen wir zusammen, lernen uns kennen und stellen die Fragen, die noch beantwortet werden wollen. Danach decken wir die Hütte mit Baumwolldecken ein. Steine werden im Schichtfeuer zum Glühen gebracht. Aus Erde und Wasser wird ein Geistpfad zwischen Feuer und Hütte geformt. Sobald die Steine durchglüht sind, begeben wir uns mit dem Segen der Adlerfeder in die Dunkelheit der Hütte. Der Feuerhüter trägt die heißen Steine hinein. Drinnen startet der Schwitzhüttenleiter mit dem Gebet der „13 pipe-fill“, das den nordamerikanischen Ureinwohner einst in Zeiten großer Not von der Weißen Büffelkalbfrau überbracht wurde. Nach der vierten gemeinsamen Gebetsrunde werden die geistigen Kräfte entlassen und die Krieger verlassen die Hütte. Die Zeremonie endet gegen 20 Uhr mit einem gemeinsamen Fastenbrechen.