Offenes Singen jeden ersten Montag im Monat

Offenes Singen mit Silke Vondermühl im Saal unseres Wohnhauses von 20 bis 21 Uhr.

Klang, vor allem der selbstgemachte, reinigt den Körper und die Seele und gibt Kraft für die Zukunft. Eingeladen zum Gemeinsamen Singen alter und neuer Kanons und Lieder sind alle! Vorkenntnisse sind keine erforderlich

Klangabend mit Improvisation am 9. März und 8. April

Klangabend mit Improvisation auf Orffschem Schlagwerk und anderen Percussion-Instrumenten

angeleitet von Silke Vondermühl (Musiktherapeutin und Waldorflehrerin) im Klangraum im Dachgeschoss unseres Wohnhauses von 20 bis 21 Uhr.

Dankbarkeit und der Wunsch der Heilung kann Anlass dafür sein einen individuellen Ausdruck im Klang der Seele zu suchen. Angeregt durch die Vielzahl der verschiedenen Musikinstrumente kann hierbei ein gemeinsamer Klangraum aller TeilnehmerInnen entstehen.

Klangreisen am 16. März und 20. April

Klangreisen angeleitet von Silke Vondermühl (Musiktherapeutin und Waldorflehrerin) im Klangraum im Dachgeschoss unseres Wohnhauses von 20 bis 21 Uhr.

Es wird Klang da sein und Du und andere. Lass Dich überraschen.

Männer-Schwitzhütte Christi Himmelfahrt am 21. Mai

12:00–20:00

 

Anmeldung: schoenheitsweg@web.de oder bei Dirk (01514 - 61 34 737)

Honorierung: 60 Euro inkl. Feuerholz

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Was bedeutet es Dir, ein Mann zu sein? In Gesprächen mit Männern zeigt sich oft eine gewisse Orientierungslosigkeit, wenn es ums Thema Männlichkeit geht. Kein Wunder, denn den meisten von uns fehlte ein Vater, der als liebevolles Vorbild jene Männlichkeit vorlebte, nach der wir uns heute sehnen.

So ahmten wir alte Rollenbilder nach, z.B. als Versorger der Familie, als erfolgreicher Geschäftsmann mit dickem Schlitten oder wir stellten uns mit aller Energie quer und sagten: „Ich werde niemals wie mein Vater!“ Häufig waren wir alleine unterwegs, pflegten oberflächlichen Männerfreundschaften, verloren uns in Einsamkeit, Leere und Alkohol.

Ach, und: „Indianer kennen keinen Schmerz!“ – Diesen Satz haben wir schon früh gehört und verinnerlicht. Doch, wohin mit unseren Gefühlen? Wohin mit der Kraft, der Wut, der Leidenschaft, der Traurigkeit, der Lust, dem Schmerz? Wenn sie überhaupt noch da sind. Oft haben Männer gar kein Gespür mehr dafür, was sie wirklich fühlen oder wollen.

Die Männer-Schwitzhütte am 21. Mai bietet eine natürliche Alternative zum herkömmlichen Männerbesäufnis am „Vatertag“. Sie dient der Rückverbindung an die natürliche „Urkraft des Mutes“, die die nordamerikanischen Ureinwohner „Erdvater“ nennen. In der Erinnerung, wo wir eigentlich herkommen, kann sich die Männlichkeit in all ihren Facetten entfalten und das Leben wieder bejahen.

Die Schwitzhütte ist eine Friedenszeremonie, die seit Urzeit von zahlreichen Völkern zur inneren Reinigung, zum Gebet und zur Visionssuche durchgeführt wurde und wird. Im Tal des Guidohofs ist es eine Hütte aus Weidenzweigen, die uns einlädt, uns mit dem Schoß und Traum von Großmutter Erde rückzuverbinden, Orientierung zu gewinnen, Hüterschaft wieder zu gewinnen und den eigenen Platz im Medizinrad des Lebens einzunehmen.

​Um 12 Uhr kommen wir zusammen, lernen uns kennen und stellen die Fragen, die noch beantwortet werden wollen. Danach decken wir die Hütte mit Baumwolldecken ein. Steine werden im Schichtfeuer zum Glühen gebracht. Aus Erde und Wasser wird ein Geistpfad zwischen Feuer und Hütte geformt. Sobald die Steine durchglüht sind, begeben wir uns mit dem Segen der Adlerfeder in die Dunkelheit der Hütte. Der Feuerhüter trägt die heißen Steine hinein. Drinnen startet der Schwitzhüttenleiter mit dem Gebet der „13 pipe-fill“, das den nordamerikanischen Ureinwohner einst in Zeiten großer Not von der Weißen Büffelkalbfrau überbracht wurde. Nach der vierten gemeinsamen Gebetsrunde werden die geistigen Kräfte entlassen und die Krieger verlassen die Hütte. Die Zeremonie endet gegen 20 Uhr mit einem gemeinsamen Fastenbrechen.