Schwitzhütte "Alles auf Anfang" am 21. März

Anmeldung: schoenheitsweg@web.de oder bei Malina (01516 - 511 22 87)

Honorierung: 60 Euro inkl. Feuerholz

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Es ist Frühlingsanfang und wir nutzen den Moment, "Alles auf Anfang" zu setzen. Wenn wir die Dinge und vielleicht sogar uns Selbst auf 0 setzen, geben wir die Chance, zu lauschen, was in der Tat gebraucht ist, und wer hinter dem Konzept von Wer-Ich-Bin tatsächlich steckt.

Eine Idee vorab: I AM NOBODY. Ich bin nicht mein Körper. Wenn wir die Identifikation mit dem Körper allmählich lösen, relativieren sich Symptome, starke Gefühle und physische Regelungen. Wenn ich meinen Körper als die Vase sehe, in der die ewige Blume meiner Seele steht, so gewöhne ich mich an den Gedanken, das Tod nicht mein Feind ist.

Lassen wir diesen Frühling den Großen Willen darüber entscheiden, welche Samen gesäht werden wollen, sodass unser kleiner Wille in Ehrfurcht und Staunen geraten kann.

Die Schwitzhütte ist eine Friedenszeremonie, die seit langer Zeit von zahlreichen Ureinwohner-Völkern zur inneren Reinigung, Visionssuche und Heilung durchgeführt wurde und wird. Auf der Weide am Luisenhof ist es eine Hütte aus Weidenzweigen, die uns einlädt, uns mit dem Schoß und Traum von Großmutter Erde zu verbinden und unseren Platz im Kreis des Lebens zu erkennen und einzunehmen.

​Um 12 Uhr kommen wir zusammen, stimmen uns ein und klären Fragen. Danach wird ein Schichtfeuer errichtet, in dem Steine zum Glühen gebracht werden. Ein Schönheitspfad wird zwischen Feuerstelle und Hütte errichtet und geschmückt. Wir entzünden das Feuer mit Gesang & Musik und decken die Hütte mit Baumwolldecken ab. Mit dem Segen der Adlerfeder begeben wir uns in die Dunkelheit der Hütte. Draußen hüten die Feuerleute das Feuer und tragen die heißen Steine hinein. Drinnen sprechen die Schwitzhüttenleiter das Gebet der "13 Pipefill", eine Friedensgabe der Weißen Büffelkalbfrau an die nordamerikanischen Ureinwohnern. Es folgen vier Gebetsrunden aller Teilnehmer. Nach der letzten Runde entlässt der Leiter die geistigen Kräfte, Ahnen und Verbündeten und die Teilnehmer verlassen die Schwitzhütte. Die Zeremonie endet gegen 20 Uhr mit einem gemeinsamen Fastenbrechen, für das Jeder eine Kleinigkeit zum Essen und Trinken mitbringt.

Ort: Luisenhof

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