HofCafé öffnet wieder - 04.07.2021

Nach so langer Zeit, freuen wir uns sehr, dass wir nun wieder unsere Türen zum HofCafé für Sie öffnen dürfen. Seit ein paar Tagen ist die Bewirtung im Außen- und Innenbereich wieder erlaubt.

 

Ab sofort sind wir wieder jeden 1. Sonntag im Monat für Sie da und laden Sie zu einer gemütlichen Einkehr ein.

Heidi und Team verwöhnen Sie mit Variationen aus selbstgebackenen Kuchen und Torten.
 
Dazu werden verschiedene Kaffeespezialitäten und weitere Kalt- und Warm-Getränke serviert. Fragen Sie auch gerne nach unseren Demeter-Eissorten.
 
Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserem gemütlichen HofCafé oder bei schönem Wetter auch gerne in unserem idyllischen Innenhof.

Aktuelle Infos zu den Corona-Bestimmungen (Stand 01.06.21)
Wie den aktuellen Berichten zu entnehmen ist, dürfen wir bei stabilen Inzidenzen unter 100 die Außengastronomie öffnen. Dafür ist eine Kontakterfassung unserer Gäste erforderlich und pro Tisch kann eine Familie Platz nehmen. Möchten Personen mehrerer Hausstände an einen Tisch, ist ein tagesaktueller Negativ-Test, eine Impfbestätigung oder eine Bestätigung einer Genesung nötig. Bei einer stabilen Inzidenz unter 50 dürfen wir auch die Innengastronomie unter den eben genannten Bedingungen öffnen. Auf Tests kann verzichtet werden, wenn die Inzidenz unter 35 sinkt.

Ein neues Gebäude entsteht

Vor knapp zwei Monaten reisten Andreas fremder (frd.) Zimmerer im Freien Begegnungsschacht (FBS) und Josephina frd. Damenschneiderin FBS, zwei Wandergesellen bei uns ein. Angeheuert von unserem Tischler Richard, der selbst gerne auf Walz gehen möchte. Doch zuvor hat er das Bauprojekt „Auszugshaus“ in die Hand genommen und wir sind beeindruckt, was die drei arbeitsamen Handwerker in so kurzer Zeit auf die Beine stellen.
Baustellen-Gemütlichkeit
In unserer Holzwerkstatt auf dem Rosenhof, ein weiterer Hof der Luisenhof-Gemeinschaft, wurden alle alten Balken gesichtet, wieder aufgearbeitet und mit den neuen Balken angepasst. Wie so oft, braucht es für die Vorbereitung die längste Zeit und ist diese gut gemacht, geht es am Ende ganz schnell.
Faszinierend, wie diese jungen Menschen in nur wenigen Tagen das neue Gebäude aufstellen. Schon bald können wir Richtfest feiern. Damit leitet Richard auch seine Walz ein. Auch für uns ist das ein besonderer Moment, denn Richard wird von hier aus losgehen. Wir freuen uns, teil dieses feierlichen Aktes zu sein und den Ritualen beiwohnen zu dürfen.
Was mit dem Auszugshaus passiert, wenn es einmal steht? Hmm … da haben wir verschiedene Ideen. Lasst Euch überraschen.
 
(Autor: Yvonne Nietsch)

Machbarkeitsstudie Kur- und Seminarhaus Sophiengrund

Die Initiative Kur- und Seminarhaus Sophiengrund plant die Einrichtung eines präventiv-therapeutischen Zentrums, welches sich in die Bereiche Kurhaus, Seminarhaus sowie Natur- Kunst- und Kulturwerkstätten gliedern soll. Es ist geplant, jeweils 36 Kurgästen mit Burnout-problematik und anderen stressbedingten Auffälligkeiten einen Aufenthalt von drei Wochen in einem anthroposophisch orientierten Kurhaus mit Natur- und tiergestützter Therapie und kunsttherapeutischem Profil zu ermöglichen. Im Seminarhaus ist geplant, Seminare für 12 bis 24 Seminargäste im Intervallmodus anzubieten sowie Vorträge und Schulungen im Bereich Prävention. Die angegliederten Natur-, Kunst- und Kulturwerkstätten fungieren sowohl als Bindeglied zwischen Kur- und Seminarhaus als auch zwischen diesem und der Stadt mit ih­ren Einwohnern und Gästen. Der Standort Waldenburg - Mittelstadt erweist sich als geradezu optimal für kurative Projekte.

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie in Trägerschaft vom Luisenhof der soll im Rahmen der Leader Projektförde­rung Schönburger Land geprüft werden, in welcher Form das Kur- und Seminarhaus Sophiengrund als Zentrum für tiergestützte Therapie und angewandte Kunst in der Stadt Waldenburg umgesetzt werden kann.

Für die Trägerschaft des Kur- und Seminarhaus Sophiengrund wurde nunmehr der selbständige Verein "Kunsttherapeutisches Kur- und Seminarhaus Sophiengrund e.V." mit Sitz in der Mittelstadt Waldenburg gegründet.

Studienziele

Die Ziele der Machbarkeitsstudie wurden wie folgt formuliert:

  • Feststellung des Bedarfs an Präventionskuren im Bereich Burnout und anderer psychosomatischer Erkrankungen als Grundlage zur Erstellung eines „Dynamisch ganzheitlich therapeutischen Konzeptes“.
  • Eignungsfeststellung bezogen auf das Gelände der Mittelstadt Waldenburg und der damit verbundenen bauplanerischen Überlegungen zur konkreten Umsetzung der Sanierung der vorhandenen Fachwerkhäuser sowie die Erschließung des angrenzenden Geländes für die notwendigen Neubauten zur Nutzung als Kureinrichtung und Seminarhaus, besonders im Hinblick auf die geplante Haltung von Tieren am Deich.
  • Erstellung eines ersten Wirtschafts- und Finanzierungskonzeptes auf Grundlage der baulichen Gegebenheiten in Anlehnung an das Konzept der Gemeinwohlökonomie. Weitere von uns ermittelte Größen sind unter anderem die Anzahl von Kurgästen, das Angebotsspektrum von Kuranwendungen und die Anzahl der dafür ermittelten Angestellten und Mitarbeiter.
  • Erstellung eines Marketingkonzeptes zur Erfolgsoptimierung.

Studienergebnisse

Die Ergebnisse der Studie liegen seit 28.08.2020 vor und zeigen, dass mit der Einrichtung des Kur- und Seminarhauses nicht nur eine klaffende Lücke im Bereich Prävention psychosomatischer Krankheiten geschlossen werden kann, sondern dass sie auch sinnvoll und machbar ist.

Ausgehend von einem ganzheitlichen Menschenbild, was sich in einer harmonischen Einheit von Körper, Geist und Seele sowie durch die Grundannahme eines ursprünglichen Mensch - Tier - Natur Kontinuums ausdrückt, wird dieses Beziehungskonstrukt die Basis des präventivtherapeutischen Kur- und Seminarkonzeptes bilden. Es wird eine kompetente medizinisch- therapeutische Begleitung angestrebt. Ganzheitliche, anthroposophische Medizin und homöopathische Heilverfahren stehen im Vordergrund und bilden im Zusammenhang mit Natur- und tiergestützter Therapie sowie angewandter Kunst das ganzheitliche Profil. Im Mittelpunkt steht der Ausbau von Resilienzkräften und die Stärkung der Selbstwirksamkeit des Klienten innerhalb seines Gesundungsprozesses. Durch freudig geführte und freie Inter­ventionen und das Ansprechen aller zur Verfügung stehenden Sinne kann der Mensch in ver­bundener Weise befähigt werden, destruktive Muster aufzubrechen und neue Handlungsstra­tegien zu entwickeln, hin zu einer vertrauensbasierten Neuorientierung.

Die Unternehmensführung wird auf der Grundlage der Gemeinwohlökonomie arbeiten. Das Kur-und Seminarhaus als lebendiger Organismus soll in drei sich ergänzende Bereiche gegliedert werden:

  • Kurhaus: Integration der historischen Mittelstadt -Präventivkuren und ganzheitliche Therapieverfahren zur Vorbeugung stressbedingter Erkrankungen wie Burnout und andere psychosomatische Erkrankungen
  • Seminarhaus:Aus- und Weiterbildung im Bereich anthroposophische Heil- und Sozialpädagogik und weitere.
  • Natur-, Kunst- und Kulturwerkstätten: Integration von Natur und Tieren, Ausbau und Pflege traditioneller Handwerke, Tourismus, Kunst und Kultur.

In einer ersten Bauetappe sollen die vorhandenen Altbauten modernisiert und der „kleine Kurbetrieb“ schrittweise umgesetzt werden, so dass ab 2023 ein stabiler Betrieb, möglich wäre. Mit dem kleinen Kurbetrieb sollen Erfahrungen gesammelt werden und Planungssicherheit auch für die nächste große Etappe, die Planung und den Bau der für den großen Kurbetrieb erforderlichen Neubauten, gewonnen werden. Ein laufender Betrieb ist ab 2030 vorstellbar. Bei gleichen Voraussetzungen zum kleinen Kurbetrieb ergibt sich auch beim vollen Kurbetrieb eine positive wirtschaftliche Bilanz.

Kofinanzierung